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Jakobsweg Coimbra: Etappe 08 – Rabacal nach Coimbra
Soweit die Beine tragen….

Jakobsweg Coimbra: Nach einer unruhigen Nacht früh am Morgen bei strahlend blauem Himmel aufgebrochen. Leider war der Start durch fehlendes Wasser, sprich keine Morgendusche, und fehlende Cafe-Bar, d.h. kein stärkender Kaffee am frühen Morgen, getrübt.

Aber nach vier Kilometern auf demJakobsweg Camino Portugués durch Olivenhaine in Richtung der aufgehenden Sonne hebt sich die Moral doch schnell wieder. Im nächsten Ort gibt es dann doch noch einen Kaffee und etwas Gebäck und weiter geht es nun gut ausgeschildert weiter Richtung Coimbra. Einige Steigungen sind noch zu bewältigen bevor ich vor den Ruinen von Conimbriga stehe. Ich gönne mir die Abwechselung, stelle meinen Rucksack an der Kasse ab und erkunde das grosse Ausgrabungsgelände mit seinen gut erhaltenen Bodenmosaiken, Thermen und frühen Siedlungsresten. Leider ist das Restaurant nicht geöffnet, so nehme ich meinen  Mittagssnack einen Kilometer weiter in einer hübschen Bar.

Leider macht mir nun mein rechtes Bein zu schaffen: Nach den vielen Steigungen und Gefällen meldet sich eine Sehnenscheidenentzündung am Unterschenkel an. So wird noch eine Pause eingelegt, ein Diclofenacpflaster auf die entzündete Stelle geklebt und mit einem Stock ausgerüstet die letzten zwölf Kilometer in dieser Etappe. bewältigt. Nach zehn Kilometern auf dem Jakobsweg belohnt ein Blick auf Coimbra und die wunderbare Klosteranlage des Convento Santa Clara. Coimbra, von 1145 bis 1255 Hauptstadt Portugals und Sitz der berühmten Universität (gegründet 1290) empfängt mich bei strahlendem Wetter und einem leichten Wind.  Nun schnell ins Hotel, geduscht und einen ersten Erkundungsgang. Für morgen steht ein Tag Erholung und Pflege der wunden Stellen an.

Weitere Informationen auf unserer Website.

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