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Die Jakobsmuschel

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Jakobsweg – Herkunft der Jakobsmuschel

Die genaue Herkunft des Pilgersymbols, welches uns auf dem Jakobsweg begleitet, ist bis heute nicht genau geklärt. Fest steht, dass schon um 1200 erste Beschreibungen von Pilgern auftauchten, die an ihren Gewändern oder Hüten eine Art von Muschel befestigt hatten.

Jakobsmuschel – Eine weit bekannte Theorie

Der Name der Jakobsmuschel bezieht sich auf den Namen des Apostol Jakobus, der zum Schutzpatron aller Pilger wurde. Dieses Erkennungszeichen, das Ihnen immer wieder auf dem Jakobsweg begegnen wird, findet man bereits in Beschreibungen aus dem 13. Jahrhundert. Schon damals hatten die Pilger eine grosse Muschel an ihren Gewändern, Stöcken oder Hüten befestigt. Die Geschichte berichtet, dass die christlichen Pilger des Mittelalters die Muschel zum Wasserschöpfen und Trinken benutzt haben. Der Brauch wollte es, dass jeder Pilger am Ende der Reise am Kap Finisterre eine echte Jakobsmuschel aus dem Meer fischte. Dieses Zeugnis der Pilgerschaft sicherte dem Pilger nach seiner Rückkehr Ansehen und manch einer liess sich die Muschel mit in das Grab legen. Später wurde dieses Symbol immer beliebter und diente fortan als Erkennungszeichen und Schutz der Jakobspilger. Heute ist es in stilisierter oder auch authentischer Form untrennbar mit allem verbunden, was mit der Pilgerschaft auf den Jakobswegen zu tun hat. So wird sie als Wegmarkierung verwendet, massenhaft als Souvenir verkauft oder auf Textilien gedruckt.