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Reisegeschichte: Der kleine Tscheche

Der kleine Tscheche: Eine rührende Reisegeschichte um Gottvertrauen auf dem Jakobsweg

Es war an einem stürmischen und regnerischen Montag Mitte April irgendwo auf dem Küstenweg hinter Santander. Das gute Wetter, das mich bisher auf meiner Wanderung entlang der Küste begleitet hatte, wechselte abrupt über Nacht und liess den neuen Tag nicht wirklich gut beginnen. Mein grosses Cape, welches zweckmässiger Weise auch den Rucksack schützte,und ein schwarzer Regenhut mit breiter Krempe sollten heute erstmals zum Einsatz kommen (…)

Die freundliche Wirtin begrüsste mich herzlich und wies mir einen warmen Ort mit Abstellmöglichkeit für Rucksack, Cape und Hut zu. Die kleinen Rinnsale, die sich vor meiner Ausrüstung auf den Boden ergossen, störten niemanden und so bestellte ich dann das „Perogrino-Menü“, welches meinen wiedererlangten Komfort kulinarisch krönen sollte. Nach der Mahlzeit erfuhr ich von der Wirtin, dass sich nur wenige hundert  Meter entfernt eine „Estacion de Trend“, also eine Zughaltestelle befinden sollte. (…) Es war eine winzige Haltestelle, abseits von aller Zivilisation und nicht wirklich einladend, aber es gab einen trockenen Unterstand und der Zug liess auch nicht lange auf sich warten. (…) Am Ziel angelangt, suchte ich den Weg Richtung Innenstadt, als ich vor mir einen riesigen Rucksack mit zwei kurzen Beinen darunter ausmachte.

Die ganze Geschichte finden Sie in unserem Reisebuch Camino de la Costa – Eine kontemplative Reise durch den Nordwesten Spaniens