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Der Jakobsweg Camino de la Costa | Jakobsweg Camino del Norte

Jakobswege an der Küste:  Camino de la Costa / Camino del Norte

Es gibt viele Wege, die nach Santiago de Compostela führen. Der bekannteste Weg ist natürlich der Camino Francés, der „französische Weg“. Er gelangte in den letzten Jahren zu ungewöhnlicher Popularität, nicht zuletzt durch H. P. Kerkeling, der mit seiner Reisebeschreibung „Ich bin denn mal weg“ einen wahren Pilger-Boom auslöste und im deutschen Sprachraum eine neue Begeisterung für das Wandern im Allgemeinen und das Pilgern im Besonderen auslöste. Aber auch Paulo Coelho und Shirley MacLaine sind bekannte Personen, die sich in mit dem Camino befasst haben. Sie reihen sich ein in eine lange Liste bekannter und unbekannter Autoren, die die Faszination einer solchen Reise entdeckt haben und diese Faszination für sich und ihr weiteres Leben positiv umsetzten konnten. In Frankreich und Spanien erfreuen sich die Caminos, besonders die auf der Iberischen Halbinsel, schon seit langer Zeit einer großen Beliebtheit. Es gibt daher unzählige Reise- und Wanderführer, auch von den in Deutschland weniger bekannten Routenverläufen.

Die Entstehung des Camino del Norte ist ursächlich begründet durch die Entdeckung des Apostelgrabes um 820. Die Wege im früheren Königreich Asturien entlang der asturisch-galizischen Küste zählten zu den ersten Pilgerrouten nach Santiago de Compostela überhaupt. Im 11. und 12. Jahrhundert beschlossen die christlichen Königreiche des Nordens, den Camino Francés als Hauptweg auszurufen, um eine bessere Infrastruktur zu schaffen. Unter dem Einfluss der Reconquista verlor der Küstenweg dann an Bedeutung. Der Küstenweg führt durch die spanischen Regionen Baskenland (mit den Provinzen Guipúzcoa, Vizcaya und Álava), Kantabrien, Asturien und Galizien. Der Begriff Küstenweg ist etwas verwirrend und wird unterschiedlich definiert. Es gibt sowohl die Bezeichnung „Camino del Norte“ als auch „Camino de la Costa“ für die gesamte Strecke von Irún bis Arzúa, wo der Küstenweg in den Camino Francés mündet. Verschiedentlich spricht man auch von „Camino de la Costa“ nur für die Küstenstrecke von Irún bis zur Brücke von Ribadeo und ab da bis nach Arzúa vom „Camino del Norte“. Der Küstenweg ist eine ernsthafte Alternative zum Hauptweg Camino Francés, der heute schon sehr überlaufen ist und nur noch wenig mit einer Pilgerreise im ursprünglichen Sinne zu tun hat. Die Wanderung auf diesem Weg führt über beeindruckende Steilküsten, an weiten Atlantikstränden und bizarren Berg- und Heidelandschaften vorbei. Der Küstenweg ist zweifellos einer der schönsten Caminos in Spanien und hat einen ganz besonderen Reiz. Zahlreiche reizvolle Übernachtungsmöglichkeiten entlang des Weges sorgen für gediegene Bequemlichkeit und schon einfache Restaurants überraschen mit kulinarischen Highlights. Der Küstenweg ist eine besondere Herausforderung für Menschen, die nicht unbedingt dem Strom der Massen folgen möchten.

Leider gibt es für den deutschsprachigen Raum sehr wenig fachkundige Literatur über diese wirklich lohnenswerte Variante, die Jakobsstadt zu erreichen. Unser Reiseführer soll hier Abhilfe schaffen, er soll informieren, motivieren, berichten und anleiten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Etappenplan und der Entfernungstabelle.

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ETAPPENPLAN Camino de la Costa | del Norte

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Entfernungstabelle Jakobsweg Camino de la Costa

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Dies ist ein Ausschnitt aus unserem Buch “Camino de la Costa | Camino del Norte – Jakobsweg – Küstenweg” von Rod Hützen. Erhältlich in unserem Verlagsshop.