Picos de Europa

Die Picos de Europa mit einem Abstecher zum Kloster Santo Toribio de Liebena gehören sicherlich in die Kategorie "Traumtouren". Vom Atlantik geht es bis auf über 2.000 m hoch und das auf genialen Asphaltpisten, die sich kurvenreich gen Himmel schlängeln.

Der Sage nach erblickten die aus der "neuen Welt" heimkehrenden Entdecker von ihren Schiffen aus als erstes die Spitzen des Kalkstein-Massivs des Kantabrischen Gebirges. Soträgt dieser Gebirgszug seither den Namen Picos de Europa, die "Gipfel Europas". Dieser, auch in der Hochsaison, sehr einsame Teil des Nationalparks bietet traumhafteMotorradstrecken in luftiger Höhe. Die Strassen sind gut ausgebaut und es kann Ihnen passieren, dass Sie sehr lange Zeit über den Asphalt schweben, ohne nur irgendein andersFahrzeug zu sehen. Sie werden belohnt mit fabelhaften Ausblicken über Berge und Täler bis zu den Bergspitzen.
Das andere Highlight in den Picos ist ohne Zweifel Potes mit dem Kloster Santo Toribio de Liebena. Hier wird der Überlieferung nach der größte Teil des Kreuzes Christi als heiligeReliquie aufbewahrt. Das Kloster ist neben Jerusalem, Rom, Santiago de Compostela und Le Puy einer der wenigen Pilgerstätten mit dem Privileg, ein "Heiliges Jahr" auszurufen. Dies geschieht immer, wenn der Geburtstag des Heiligen Toribius auf einen Sonntag fällt.
Potes selbst, mit seinem historischen Ortskern, ist eine kleine Verweildauer immer wert. Auf der Tour bietet sich der 1.600 Seelen Ort für eine ausgiebige Mittagspause an. Eintypisches Gericht ist hier der Kichererbseneintopf, Cocido Lebaniego genannt. Weitere beliebte Produkte aus Potes sind der Tresterschnaps "Orujo", der ähnlich wie Grappa aus den im Tal angebauten und gepressten Weintrauben gebrannt wird, verschiedene Käsesorten und Honig der vielen Imkereien in und um Potes.

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